
DÄFC empfiehltHier wollen wir euch in unregelmäßigen Abständen ein paar Bands ans Herz legen, die zwar eigentlich nichts mit die ärzte zu tun haben, die aber dem ein oder anderen dennoch gefallen könnten. Und als Bonbon für alle DÄFC-Mitglieder gibt es hin und wieder auch etwas zu gewinnen! Die Drogen
Die Welt dreht sich weiter. Es wird Zeit umzudenken. Egal was wir von klein auf zu hören bekommen haben, irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem wir unseren Standpunkt ändern müssen. Drogen sind gut für uns. Drogen machen Spaß. Drogen sind gesund. Drogen? Ja! DIE DROGEN – Sie sind das gesündeste Rauschmittel der Welt, ganz legal zu haben und bergen keine Risiken oder unerwünschte Nebenwirkungen. Man kann sie bedenkenlos in hohen Dosen konsumieren und jetzt auch noch persönlich kennen lernen.
Die vier Münchener Jungs (Hari Bauhofer, David Roge, Louis D und Lord Mäddinghausen) werden als aufstrebende Indiepop Band gehandelt. GANZ LEGAL natürlich. Ihr Debüt-Album verspricht einiges! Gute Laune und Mitsing-Stimmung sind garantiert. Hymnen wie „Leckt Mich!“ und „Süchtig Nach Dir“ machen selbiges – nämlich süchtig! Der Drogensound ist gitarrenlastig, flott und clean – im Gegensatz zu den Anhängern der Band. Die Texte handeln alle von Liebe und Beziehungen - bis auf „Ana (Ist Die Beste)“. Der Song handelt von der besten Freundin – aber sie ist nicht deine Freundin.
Ihr erstes Album erscheint am 06.August und wird „Jetzt im Handel!“ heißen. 12 selbst geschriebene Titel, die von niemand geringerem als Uwe Hoffmann produziert wurden. Die Single „Süchtig nach Dir“ könnt ihr ab dem 16.Juli erwerben.
Die Band hat sich zu einem kleinen Interview mit uns getroffen und überrascht auch dort!
Welches ist Eure Lieblingsdroge?
Hary: Ich wähle die Musik, denn das ist auch die Droge, um die es bei uns geht. Wir distanzieren uns vehement von jeglichen Substanzdrogen. Wir sind sozusagen die nette Droge von nebenan (lacht).
Wenn ihr Euch von den bösen Drogen eine aussuchen könntet, welche würdet ihr wählen?
Hary: Ich würde Sex wählen. Ich habe damit eigentlich immer sehr gute Erfahrungen gemacht, es hilft auch gegen Depressionen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.
Matt: Ich denke nicht, dass man uns mit einer der bösen Drogen vergleichen kann.
David: Ich kann auch keine Vergleiche ziehen, ich kann nur unsere Wirkung charakterisieren und die ist aufmunternd, aufputschend und glücklich machend.
Euer Debütalbum habt ihr mit dem langjährigen die ärzte-Produzenzenten Uwe Hoffmann aufgenommen. Wie kam die Zusammenarbeit zustande?
Hary: Wir haben ihn einfach über das Internet kontaktiert. Er hat dann innerhalb eines Tages zurück geschrieben.
David: Heute antwortet er langsamer (lacht).
Hary: Er war sehr sympathisch und hatte Lust die Platte mit uns zu machen. Er kam dann zu uns nach München in den Proberaum und wir hatten viel Spaß zusammen. Anschließend haben wir dann bei ihm in Spanien die Platte aufgenommen.
Uwe ist ein sehr erfahrener Mann auf seinem Gebiet. Was habt ihr von ihm mitgenommen?
Hary: Wir haben auf jeden Fall mitgenommen, dass Musik machen und daran zu arbeiten sehr viel Spaß machen kann. Seine Professionalität hat uns auch sehr beeindruckt. Wir mussten sehr diszipliniert sein und haben gelernt, dass sich dies sehr positiv auf die Arbeit und das Ergebnis auswirken kann. Des Weiteren ist er ein gutes Beispiel dafür, dass Erfolg keine negativen Auswirkungen haben muss. Er ist sehr bodenständig geblieben und liebt es nach wie vor mit jungen Menschen wilde und coole Musik zu machen.
Stammen Eure Songs alle aus einer Feder oder entstehen Sie zusammen?
Hary: Wir schreiben die Songs zusammen und jammen auch sehr gerne. Ich schreibe viele der Texte aber letztlich gibt es da keine klare Linie bei uns.
Wie habt ihr Euch denn kennen gelernt?
Hary: Ich bin 2002 als Student aus Südtirol nach München gekommen und habe kurz darauf meine erste Band gegründet. Da war damals auch schon David mit dabei. Wir haben dann in verschiedenen Bands herum experimentiert. Später kam durch eine dieser Bands noch der Matt dazu - und zwar durch eine Zeitungsannonce.
David: Wohlgemerkt Zeitung, kein Internet.
Hary: Sehr Oldschool, ja. Wir haben dann in Matts altem Proberaum das erste Mal geprobt...
Matt: … ich konnte dann letztlich die Songs besser als die Beiden (lacht).
David: Ja, das war sehr peinlich für uns. Wir waren dann froh, dass Matt trotzdem mit uns spielen wollte (lacht).
Hary: Wir hatten dann eine Zeit lang einen anderen Bassisten. Irgendwann ist der ausgestiegen und Matt hat Luis ins Spiel gebracht und mit ihm zusammen haben wir auch das erste Mal diesen gewissen Drogen-Spirit im Proberaum gespürt. Anschließend haben Luis und ich zusammen gepinkelt und auf meine Frage hin, ob er bei uns mitspielen möchte, hat er ja gesagt. Der anschließende Schwanzvergleich hat noch das Band besiegelt.
Wie lange seid ihr schon musikalisch unterwegs?
Hary: Ich habe damit schon als Kind angefangen, habe mit 4 meine erste Kassette aufgenommen und spiele seit 10 Jahren in Bands. Kurz davor habe ich auch erst angefangen Gitarre zu spielen und Songs zu schreiben.
Luois: Ich habe mit 4 Jahren angefangen Klavier zu spielen, das kam über meine Eltern. Mit 12 habe ich mir nach und nach Gitarre und Bassgitarre beigebracht und mit 16 hatte ich meine erste Band.
Matt: Ich habe mit 12 das erste Mal hinter einem Schlagzeug gesessen, da hat mich mein damaliger Musiklehrer drauf gebracht, der einen Schlagzeuger für seine Big Band gesucht hat.
David: Ich spiele seit meinem 8. Lebensjahr Gitarre. Mein erstes Instrument war aber eigentlich die grausame Blockflöte.
Was hat Euch dazu bewegt Musik machen zu wollen?
Hary: Gute Frage. Ich glaube mein Vater war ein großer Antrieb für mich. Er ist auch Musiker und ich habe ihn schon als Kind sehr bewundert. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich früher dachte, dass er bei Europe spielt (alle lachen), weil er dieses „Final Countdown“ immer gespielt hatte. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass es nicht so war, doch der Berufswunsch blieb bestehen.
Louis: Bei mir kam das durch meine eigenen Bands. Das war lange Zeit das Einzigste worauf ich Bock hatte und irgendwie bin ich darauf hängen geblieben.
Matt: Das kann ich eigentlich so unterschreiben, bei mir kam es auch durch die Bühnenerfahrung und das Gefühl etwas vor Leuten aufzuführen und Spaß dabei zu haben.
David: Ich kann es an einem Album festmachen, nämlich „Live 1975 – 1985“ von Bruce Springsteen und zwar die CD 2 vom Dreierpack. Ich fand das ziemlich cool damals. Es war zugegebenermaßen auch meine erste CD damals (lacht).
Habt Ihr einen Favoriten auf Eurem Album?
Hary: Ich glaube da spreche ich für uns alle, wenn ich verrate, dass es der Song „Süchtig nach Dir“ ist. Er ist nicht umsonst auch unsere erste Single. Der Song bringt alles wofür wir stehen sehr gut auf dem Punkt.
Euer Bandname lädt zu allerhand Anspielungen und Wortspielchen ein. Was gab es da schon für tolle Sachen?
Hary: Bayern 3 hat uns mal die Frage gestellt, ob wir eigentlich nicht verboten gehören.
Louis: Wir stellen aber auch fest, dass der Name bei vielen Radiostationen eher abschreckend wirkt. In München hat aber sogar der Oberbürgermeister Christian Ude zu unseren Songs mitgeklatscht, den haben wir also auch schon infiziert.
Wo findet man die Drogen in 10 Jahren wieder?
Hary: Ich denke wir werden weltweit im Handel verfügbar sein und das ganz legal. Zunächst möchten wir uns aber in Deutschland einen Namen machen und genommen werden. Ja, wir wollen so richtig von Euch genommen werden (lacht).
Louis: Ich wünsche mir, dass man in 10 Jahren die Drogen in jedem Haushalt findet. Also so wie Modern Talking – nur in schön.
Hary: Ich finde es auch gut wenn in 10 Jahren der Begriff „JunkPop“ ein ganzes Genre beschreibt.
Habt ihr noch eine Botschaft zum Schluss?
Hary: Ja, nehmt uns bitte mehrmals täglich in hohen Dosen...
David: … bei gehobener Zimmerlautstärke...
Hary: … im Repeat-Modus.
Dann schieß mal los...
Louis: Wir würden Euch gerne ein exklusives Unplugged-Wohnzimmer-Konzert mit uns zum Verlosen anbieten. Derjenige oder diejenige, die gewinnen möchte, muss sich aber schon was Geiles dafür ausdenken.
Hary: Ihr müsst uns erklären, warum gerade Ihr die größten Drogen-Junkies seid – quasi einen Beweis für Eure Sucht nach uns erbringen.
Anfang 2010 spielten Die Drogen ein Unplugged-Auftritt beim MTV Akustik Set.
Und weil es so schön war, möchte die Band, wie grade erwähnt, dies auch gerne noch mal bei euch im Wohnzimmer tun. Die Band – bei euch – im Wohnzimmer. Jawohl!
Nutzt dafür Die Drogen im Netz und schickt uns einen Link bis zum 25.Juli 2010 an diedrogen@daeof.de! www.facebook.com/pages/DieDrogen/56714054611
Wer das Wohnzimmerkonzert nicht gewinnt oder nicht gewinnen möchte hat die Chance Die Drogen „Live & Legal“ an folgenden Orten zu sehen:
09.07.2010 - Rosi's (Karrera Club), Berlin
10.07.2010 - Rock im Ring Festival, Ritten (I)
17.07.2010 - Jukulta Festival, Starnberg
24.07.2010 - Markt Erlbach Open Air, Markt Erlbach
14.08.2010 - Puresound, Wien
02.09.2010 - Café Beer, München
04.09.2010 - Rock auf der Burg Festival, Haynsburg
24.09.2010 - Pukanaka, Bruneck (I)
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