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DÄFC empfiehlt

Hier wollen wir euch in unregelmäßigen Abständen ein paar Bands ans Herz legen, die zwar eigentlich nichts mit die ärzte zu tun haben, die aber dem ein oder anderen dennoch gefallen könnten. Und als Bonbon für alle DÄFC-Mitglieder gibt es hin und wieder auch etwas zu gewinnen!

STAKEOUT

www.stakeout-sucks.de
www.myspace.com/stakeoutsucks

Ein Tischfeuerwerk des guten Geschmacks!

STAKEOUT heißt zu Deutsch „die Observierung“. Wie überaus treffend, denn bei dieser Band lohnt es sich wirklich, genauer hinzuschauen und hinzuhören.

Nimmt man das Schaffen der vier sympathischen Jungs aus Berlin tatsächlich genauer unter die Lupe, merkt man, dass hier echte Könner am Werk sind. In ihrer musikalischen Arbeit bestechen sie beim ersten Hören zunächst durch ihre melodiöse Vielfalt. Auch ihrem aktuellen Album „Meet The Cut The“ hört man sofort an, dass hier aus einer bunt gefüllten Musik-Wundertüte geschöpft wurde. Vorsicht! Mehrtägige Ohrwürmer und lang anhaltende gute Laune sind bei der STAKEOUTschen Punkmischung nicht ausgeschlossen!

Der textlichen Seite der deutschsprachigen Songs von Thomas, Daniel, Hänka und Sören ist am besten mehrmals intensiv Beachtung zu schenken. Denn hier tun sich gepaart mit Eloquenz, Humor und (Selbst-) Ironie mehrere Schichten des Verstehens auf. Es schadet beim Zuhören also nicht, das Gehirn auf Empfang zu stellen. Es darf durchaus mitgedacht und vor allem mitgelacht werden. Auch etwas ernstere zwischenmenschliche sowie gesellschaftliche Themen kommen nicht zu kurz. Jedoch ohne dabei den sprichwörtlichen Zeigefinger zu erheben oder morailnsauer aufzustoßen.

STAKEOUT sind ehrlich - sie lassen Höflichkeit und leere Floskeln außen vor und kommen direkt zum Punkt. Ein heißer Live-Tipp sind sie außerdem.

Neugierig? Hier sind ihre aktuellen Tourdaten:

19.12.08 Ilsenburg, Café am Heizhaus
20.12.08 Wernigerode, Wernigeröder Rocknacht
29.01.09 Berlin, tba
30.01.09 Rostock, Mau Club
31.01.09 Lingen, Alter Schlachthof
01.02.09 Köln, Blue Shell
02.02.09 München, 59:1
03.02.09 Stuttgart, UNIversum
04.02.09 Frankfurt / Main, Nachtleben
06.02.09 Erfurt, Museumskeller
07.02.09 Halle / Saale, Objekt 5
08.02.09 Hamburg, Hafenklang Exil
09.02.09 Berlin, Knaack Club

Im Anschluss noch ein Mini-Interview mit STAKEOUT! Viel Vergnügen!


Wie geht’s?


Thomas: Ich fühl mich erquickt with a touch of mopsfidel.
Daniel: Generell immer eher sonnig, auch bei den aktuellen klimatischen Verhältnissen.
Hänka: So lala, muss ja ne?
Sören: Ganz gut, danke!


Und sonst so?


Sören: Auch ja…
Hänka: Danke gut. Schönen Gruß übrigens an die Mutter! Ja?
Daniel: Ach, danke. Wirklich?
Thomas: Die da oben machen eh nur das was sie wollen.


Was machst Du bei Stakeout?


Thomas: Potential ausschütten, vertikutieren und Anstöße geben.
Daniel: Ich spiele vornehmlich Bassist und Sänger. Darüber hinaus bin ich noch Hitzkopf und Stratege der Band; das fängt bei ganz trivialen Sachen an – ich bin der einzige, der unser Equipment tetris-artig in den Kofferraum unseres Stakeoutmobils packen kann.
Hänka: Ich bin Drummer und Charismat in Personalunion. Und falls nebenher noch Zeit bleibt, spreche ich auf jeder Stakeout-Platte einen einzigen, dafür aber bedeutenden Satz ein.
Sören: Die Gitarre malträtieren und rumgrölen.


Was unterscheidet Euch von coolen Bands?


Hänka: Endlich mal interessante Interviewfragen! Ich würde sagen, da gibt es keinen bemerkbaren Unterschied: Man kann uns inzwischen auf eine Stufe mit Uriah Heep, Bon Jovi und Costa Cordalis stellen. Früher war das sicher mal anders: Rummelmucke, Stimmbruch und Akne kam nicht ganz so gut an, aber jetzt…
Thomas: Wir tragen manchmal Rollkragenpullover, Bauchtaschen und Schnellfickerhosen, wenn wir Boules im Park spielen.


Welche Gemeinsamkeiten siehst Du bei Stakeout mit Bands wie Marilyn Manson oder Slipknot?


Hänka: Harte Schale – weicher Kern.
Daniel: Wir sind bestimmt genau so hässlich wie Slipknot. Wir können die Massen auch neben der Musik mit einer saftigen Show verzaubern.
Thomas: Wir haben alle schon mal Hamster bei lebendigem Leib verspeist, wir können uns selbst einen blasen und wir preisen denn Fürst der Finsternis.
Sören: Und wir retuschieren unsere Penisse und tragen alle Masken.
Daniel: Wir schminken uns teilweise. Ich hatte schon mal auf der Bühne eine angemalte Clownsmaske.


Welche musikalische Entwicklung wird Dir für immer ein Rätsel bleiben?


Thomas: Euro-Techno, RnB und Midi-Ton-Musik.
Sören: R’n’B – Musik, das sowas abartiges jemals erfunden wurde stimmt mich schon sehr traurig und wird mir immer ein Rätsel bleiben!
Hänka: Ich finde Rockopern total scheußlich!
Daniel: Mir ist es ein Rätsel, wie manche Leute in einer angeblich kriselnden Musikbranche bestehen können. Wer zum Teufel ist Jimi Blue Ochsenknecht. Ich seh den immer als Musiker abgebildet in unserer Tourlektüre, der Bravo. Ich kenn nicht einen Song von dem, zum Glück vermutlich.


Ist Eure Musik eher Avantgarde, Progressive oder Psychedelic?


Daniel: Natürlich progressive, also zum Weglaufen. Oder so ähnlich.
Thomas: Elitenrock würde ich eher sagen.
Hänka: Wie wär`s denn mit Melange a trois? Von allem etwas - Sozusagen, das größte gemeinsame Vielfache, um mal mit meinem mathematischen Halbwissen zu punkten.


Bei welchem Lied von die ärzte skipst Du weiter?


Sören: Bei fast jedem der neuen Platte.
Daniel: Zum Beispiel bei „Breit“; für meinen Geschmack eine absolute Gurkennummer.
Hänka: Ganz aktuell, bei „Lasse Reden“. Die Nummer ist echt Dreck. Rod und Bela haben mal zusammen total coole Songs geschrieben: „Mondo Bondage“ oder „Friedenspanzer“, die finde ich super!
Thomas: Da schließ ich mich meinem Vorredner an. „Lasse Redn“ find ich ganz ganz schlimmen Kirmes/Ballermann-Schund. Und „Westerland“ halt ich auch für ein bisschen überschätzt. All-Time-Favorites sind dafür „Warrumska“, „Die Welt ist schlecht“ und „Mach die Augen zu“.


Was ist Dein erstes Band-T-Shirt?


Hänka: Zählt Mickey Mouse? Die hat doch auch gesungen! Falls nicht, würde ich mal Nirvana schätzen, das kam dann etwas später.
Sören: War kein T-Shirt sondern ein Kaputzenpullover von „Sick of it All“
Thomas: Metallica. Hab ich grad beim Familienfotos-Gucken festgestellt.
Daniel: Entweder war es ein RATM-Shirt, was ich mir in Prag einfach so an so’nem T-Shirt-Shop gekauft habe oder ein Shirt der mexikanischen Band Molotov auf einem Konzert hier in Berlin. Ich glaube eher, zweiteres war der Fall. Das nächste Shirt war dann übrigens eins von die Ärzte.

Als abschließendes Sahnehäubchen haben sich STAKEOUT nicht nehmen lassen, ein paar Devotionalien zum Abschuss freizugeben! Viel Glück!

Wir verlosen ein supermodisches STAKEOUT T-Shirt in L, zwei mal das aktuelle Album Meet The Cut The und zwei mal das Album Wes Kind Ich Ess, Des Fahrrad Ich Klau. Um zu gewinnen musst Du DÄOF-Mitglied sein und folgende Frage richtig beantworten:

Was bedeutet Meet The Cut The?

Schick die Antwort bitte unter dem Stichwort "STAKEOUT" an gewinnspiel[at]daeof.de und gib Deinen Namen und Deine Mitgliedsnummer an! Einsendeschluss ist der 01.01.2009.


Die richtige Lösung: Miezekatze


Gewonnen haben:

  • WillScarlett (#455)
  • betje (#1708)
  • Hänsman (#5974)
  • rockrocks (#6961)
  • And1.G (#8012)
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